Convexity of Surfaces Moving by Mean Curvature Flow

Untersuchung der Invarianz von Konvexitätsbedingungen bei Mean Curvature Flow in allgemeinen Riemannschen Mannigfaltigkeiten. Diplomarbeit, 2001.


Diplomarbeit

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Die Arbeit untersucht, wann Konvexität (Nichtnegativität der Hauptkrümmungen bzw. der zweiten Fundamentalform hijh_{ij}) bei Mean Curvature Flow in allgemeinen Riemannschen Mannigfaltigkeiten erhalten bleibt.

Kernpunkte

Setup & Werkzeuge: Aufbau der nötigen Differentialgeometrie (Einbettungen, zweite Fundamentalform hijh_{ij}, Gauß-/Codazzi-Gleichungen, Simons-Identität) und Herleitung zentraler Evolutionsgleichungen unter Mean Curvature Flow – u. a. für hijh_{ij}, die mittlere Krümmung HH und die Norm der Weingartenabbildung ∣A∣2|A|^2.

Hauptresultat (nach Huisken 1986): In gekrümmten Umgebungsräumen ist „naive” Konvexität (hij≥0h_{ij} \geq 0) nicht automatisch invariant. Stattdessen wird eine modifizierte Konvexitätsbedingung formuliert, die Schranken der Umgebungs-Krümmung K1K_1 und ihrer Ableitung LL berücksichtigt; diese modifizierte Konvexität wird unter dem Fluss bewahrt (Maximumprinzip für Tensoren als Schlüsseltechnik).

Zusatzkapitel: Darstellung von Huisken’s Pinching-Ergebnis: Die Hauptkrümmungen κi\kappa_i nähern sich im Verlauf des Flusses einander an, d. h. ∣A∣2−H2n−1→0|A|^2 - \frac{H^2}{n-1} \to 0 („Pinching”).

Rigidität / Beispiele: Zwei konstruktive Beispiele zeigen, dass die Modifikation zwingend nötig ist:

  1. Im hyperbolischen Raum kann eine zunächst konvexe Fläche (hij≥0h_{ij} \geq 0) sofort Konvexität verlieren – Einfluss der Umgebungs-Krümmung (K1>0K_1 > 0, L=0L = 0).
  2. In Berger-Sphären kann Konvexität lokal verloren gehen – Einfluss des Krümmungsgradienten ∇Rˉ\nabla \bar{R} (K1>0K_1 > 0, L>0L > 0).