Ein Graph im ℝN bestehend aus differenzierbaren Kanten (ej), verbunden an Knotenpunkten — mit zwei Typen:
Die Übergangsbedingungen an den inneren Knoten sind die zentrale Neuerung — sie bestimmen, wie die Lösung über Verzweigungsstellen hinweg definiert wird.
Eine Hamilton-Jacobi-Gleichung, die den kürzesten Abstand auf dem Netzwerk beschreibt:
Die Viskositätslösungstheorie überträgt sich vollständig auf Netzwerke:
Darstellungsformel über die Hamiltonian-assoziierte Distanzfunktion S(y, x) liefert die Lösung des Dirichlet-Problems.
Ein Vergleichssatz nach Ishiis klassischem Argument: Existenz einer strikten Sublösung impliziert u ≤ v auf dem gesamten Netzwerk.
Gleichmäßiger Grenzwert von Lösungen ist wieder Lösung — die zentrale Eigenschaft für numerische Approximation.
Die Theorie verbindet Graphentheorie mit PDE-Methoden und eröffnet neue Wege in zahlreichen Gebieten: